Über uns und den Verein
Ich fand diese Überlegung sehr interessant...
Unser Ehrenmitglied Klaus Frietsch, Landrat a. D., damals Bürgermeister von Oestrich-Winkel, trieb 1988 gemeinsam mit seinem Amtskollegen in Tokaj, János Májer, die Verschwisterung beider Städte voran und war auch Gründungsmitglied des Partnerschaftsvereins. Hier erzählt er die Geschichte:

Bild: János Májer (li) und Klaus Frietsch (re) unterzeichnen die Verschwisterungsurkunde
Die im Jahr 1972 entstandene Stadt Oestrich-Winkel war die einzige Kommune im Rheingau, die keine Städtepartnerschaft unterhielt. Dies sollte auch noch 16 Jahre so bleiben. Erst Mitte der 80ziger Jahre wurde das Thema „Städtepartnerschaft“ in den Gremien aufgenommen. 1987 beauftragte die Stadtverordnetenversammlung den Magistrat, sich des Themas anzunehmen und entsprechende Vorschläge zu erarbeiten. Da die Gemeinde Kiedrich gerade die 1000ste Deutsch/Französische Partnerschaft abgeschlossen hatte, sollte der Focus des Auftrages nicht auf Frankreich liegen, wie die Diskussion in der Stadtverordnetenversammlung ergab.
Auf Grund der Berichterstattung der regionalen Presse rief der Geschäftsführer der Firma Braas (heute BMI) Mittelheim mich an und bat um ein Gespräch. Ein solches fand kurzfristig statt. Herr Amoser und sein Vertreter, Herr Günter Willen, berichteten, dass ihr Unternehmen ein Joint Venture in Moskolc, nahe der Stadt Tokaj, unterhalte und man gute Kontakte zum Bürgermeister des Weinstädtchen (5000 Einwohner), János Májer, pflege. Das wäre doch im Sinne von Völkerverständigung in Richtung Osten hinter dem Eisernen Vorhang vielleicht eine Überlegung wert. Sie seien bereit, einen ersten Kontakt herzustellen. Ich fand diese Überlegung sehr interessant und beim Magistrat breite Zustimmung für eine Vertiefung dieser Idee. Die Stadtverordnetenversammlung stimmte Sondierungsverhandlungen zu und berief eine siebenköpfige Delegation aus Stadtverordneten und Magistratsmitgliedern, sowie einem Mittelheimer Bürger als Dolmetscher.
Nach gegenseitigen Besuchen der Delegationen in Tokaj und Oestrich-Winkel im Verlauf des Jahres 1988 konnten dann im Beisein einer sechzehnköpfigen Delegation aus Oestrich-Winkel am 8. Oktober 1988 im historischen Rákóczi-Keller in Tokaj der Verschwisterungsvertrag von den beiden Bürgermeistern unterzeichnet werden. Die Gegenveranstaltung fand im Juni 1989 in Oestrich-Winkel statt.
Am 2. Dezember 1988 trafen sich auf meinen Vorschlag die Mitglieder der Oestrich-Winkeler Delegation und einige interessierte BürgerInnen im Weingut Lenchenhof und gründeten den „Partnerschaftsverein Tokaj-Oestrich-Winkel“. Sie waren nach kurzer Diskussion übereingekommen, dass eine Städtepartnerschaft nur funktionieren kann, wenn möglichst viele Bürgerinnen und Bürger, aus allen Bereichen von Oestrich-Winkel, sich die Ziele des Verschwisterungsvertrages -vornehmlich des § 2- zu eigen machen, aktiv an deren Umsetzung mitarbeiten und sich persönlich einbringen. Die Präambel der Vereinssatzung lautet dementsprechend:
Im Streben nach Freundschaft, Frieden und Völkerverständigung wird zur Erfüllung des von der Stadt Oestrich-Winkel und der Stadt Tokaj unterzeichneten Verschwisterungsvertrages vom 08. Oktober 1988 ein Partnerschaftsverein gegründet.
In der Erkenntnis, dass die beste Grundlage für ein friedliches Zusammenleben im gegenseitigen Kennenlernen und Verstehen zu finden ist, will der Partnerschaftsverein Tokaj/Oestrich-Winkel e. V. den Bürgerinnen und Bürgern aus Oestrich-Winkel und Tokaj bei der Aufnahme und Pflege freundschaftlicher Beziehungen behilflich sein.
Zum ersten Präsidenten des Vereins wurde einstimmig der Rektor der Grund- und Hauptschule mit Förderstufe Winkel, Egbert Schneider, gewählt.
2026
Dem Ehrenbürger der Stadt Tokaj Herrn Gerard Hartl wurde in Tokaj im Rahmen einer Kulturveranstaltung Ende Januar die Ehrenmitgliedsurkunde des Partnerschaftsvereins Tokaj/Oestrich-Winkel überreicht. Otilia Majer, Vorsitzende des dortigen Partnerschaftsvereins, und Bürgermeister György Posta übergaben die Urkunde in Gegenwart der ungarischen Staatssekretärin für Familienangelegenheiten Zsofia Koncz. Gerard Hartl hat sich über die Anerkennung seiner ehrenamtlichen Tätigkeiten sehr gefreut und bekundet, dass er auch weiterhin dem Oestrich-Winkeler Verein tatkräftig zur Seite stehen wird.
Wie der Präsident des Partnerschaftsvereins, Olaf Larsen-Schmidt in der Laudatio bei der Nominierung betonte, ist Gerard Hartl in den vergangenen Jahrzehnten seit der Anbahnung der Städtepartnerschaft seit dem Jahr 1987 mit großen Engagement, Enthusiasmus und viel Leidenschaft ehrenamtlich für die Entwicklung und Gestaltung der Städtepartnerschaft mit der berühmten ungarischen Weinstadt im Sinne des Partnerschaftsvertrags von 1988 tätig. Eine Herzensangelegenheit waren dabei für ihn die gemeinsamen Veranstaltungen und Kontakte der Bürgerinnen und Bürger von Oestrich-Winkel und Tokaj, insbesondere bei Delegations- und Vereinsreisen, die er vor Ort organisierte.
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2025
Im September 2025 reisten einige unserer Mitglieder und Freunde des Vereins nach Tokaj. Das Team um Otilia Májer, der Präsidentin des Tokajer Vereins, hatte ein wunderbares Programm erarbeitet. Unser besonderer Dank gilt Evelyn Bleuel, die wir für diese Flugreise als Reiseleiterin gewinnen konnten.
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2024
2024 waren unsere Tokajer Freunde zu Gast in Oestrich-Winkel. Bestes Wetter, ein vielseitiges Porgramm und beste Speisen bei unserem Rheingauer Riesling.
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Wir stellen uns vor: Der Vereinsvorstand
Im ständigen Austausch mit den Mitgliedern des Tokajer Partnerschaftsvereins, dem dortigen Bürgermeister und unseren Freunden in Ungarn hält unser Verein die Städtepartnerschaft lebendig. Alle Mitglieder des Vorstands leisten im Ehrenamt hierzu stets wertvolle Beiträge.
Gemäß unserer Vereinssatzung entsendet der Magistrat der Stadt Oestrich-Winkel 2 Mitglieder in den Vorstand des Vereins: Aktuell sind das Bürgermeister Carsten Sinß und der Erste Stadtrat Björn Sommer.

Olaf
Larsen-Schmidt
Präsident
Olaf ist davon überzeugt, dass Städtepartnerschaften heute wieder stark an Bedeutung gewonnen haben. Sie bieten eine gute Gelgenheit über den Tellerrand hinaus zu blicken und neue Einsichten zu gewinnen.

Eva
Abel
Vizepräsidentin
Eva ist nicht nur als geborene Ungarin geradezu prädestiniert für diese Position. Seit 1989 lebt sie in Oestrich-Winkel, kennt den Rheingau und seine Menschen und ist eine perfekte Verbindung zwischen den Partnerstädten.

Gerda
Müller
Sekretärin
Gerda kümmert sich mit uhrwerksähnlicher Präzision u.a. um Sitzungen, Versammlungen, Protokolle, Korrespondenzen etc. Für den Verein und den Präsidenten ist sie ein Fels in der Brandung.

Wolfgang
Blank
Schatzmeister
Wolfgang kennt sich mit Finanzen aus. Alljährlich bescheinigen ihm die Kassenprüfer eine vorbildlich geführte Buchhaltung. Nachdem er viele Jahr die Kassensysteme bei Ikea gemanaged hat, ist er eine Bank in Sachen Finanzen.

Dr. Jürgen
Hoffmann
Pressewart
Blickt man auf Jürgens Engagements in unzähligen Vereinen im Rheingau, dann würde man ihn als Tausendsassa bezeichnen. Zwölf Jahre leitete er die Geschicke des Vereins als Präsident mit Weitblick. Heute nutzt er seine guten Kontakte zur Presse für den Verein.

Gerard
Hartl
Beisitzer
Gerard lebt seit vielen Jahren in Tokaj und verfügt dort und im Rheingau über allerbeste Kontakte. Seit Jahrzehnten hält er dem Verein die Treue und wird im Vorstand liebevoll "unser Konsul in Tokaj" genannt.

Eberhard
Weber
Beisitzer
Eberhard ist ein Vereinsmensch durch und durch. Wenn er sich nicht um unseren Verein kümmert, dann unterstützt er seine Frau, die den Seniorenclub Gemütlichkeit der Spätlese leitet. Politisch engagiert sich Eberhard im Seniorenbeirat der Stadt.

Hans-Otto
Höker
Beisitzer
Hans-Otto, im besten Sinne des Wortes Hans Dampf in allen Gassen. Stets bestens gelaunt ist er vor allem der Rheingauer Jazzwoche sowie einem örtlichen Karnevalsverein verpflichtet. Tokaj hat er besonders in sein Herz geschlossen.

Caroline
Domine
Beisitzerin
Caroline ist, man glaubt es kaum, jüngstes Vorstandsmitglied. Sie ist besonders aktiv in der Politik; und zwar auf kommunaler alsauch auf Kreisebene. Ihre jugendliche Frische belebt jede noch so trockene Vorstandssitzung.

Angelika
Schmidt
Beisitzerin
Auch Angelika engagiert sich in ihrer Freizeit in verschiedenen Vereinen und Einrichtungen unserer Stadt. Sie und ihr Mann Hans-Otto unterstützen unter anderem jede Veranstaltung des Seniorenclubs Frohsinn.

Klaus
Brill
Beisitzer
Der Wahl-Oestrich-Winkeler fotografiert leidenschaftlich gerne und auch sehr gut. Viel entspannende Zeit verbringt das Ehepaar Bayer-Brill auf einem liebevoll gestalteten Waldackergrundstück. Wir freuen uns Klaus an Bord zu haben.

Bianca
Domine
Beisitzerin
Über das Angebot, sich aktiv in den Verein einzubringen und ihre Kandidatur als Beisitzerin mitzuarbeiten, haben wir uns aufrichtig gefreut. Bianca wurde auf der Mitgliederversammlung am 28.10.2025 in ihr neues Amt gewählt. Herzlich willkommen, schön, dass Du bei uns bist.
Werden Sie Teil unserer Gemeinschaft...
...und engagieren Sie sich für Partnerschaft und Freundschaft!
Wir laden Sie ein, sich aktiv an unserer Städtepartnerschaft zu beteiligen und die vielfältigen Möglichkeiten zu entdecken, die sie bietet.



























































































































































